Weihnachtsaktion WABe
21.Dezember 2017

Weihnachtsaktion WABe

21. Dezember 2017

Weihnachtsbaum mit Wunschzetteln, © WABe e.V.

Strahlende Kinderaugen unterm Weihnachtsbaum

Was gibt’s Schöneres, als in strahlende Kinderaugen zu blicken? Am 20. Dezember fand im Rahmen der achten Wunschbaumaktion die diesjährige Weihnachtsbescherung in unserem Stolberger Sozialkaufhaus statt. Beschenkt wurden 200 Kinder vom integrativen Familienzentrum auf der Liester, vom Städtischen Kindergarten Mozartstraße, von der Hermannschule und von Sozialkaufhausmitarbeitern. Wie auch in den letzten Jahren erfüllten viele Stolberger die Geschenkwünsche, die auf Zetteln am Wunschbaum hingen, durch Erwerb oder Spende des Kaufpreises. Zum leiblichen Wohl der Kleinen trugen Mütter und Erzieher/innen mit Selbstgebackenem bei. Bevor der Weihnachtsmann die Bühne betrat, begrüßte Dagmar Offermann (WABe-Teamleiterin für Arbeit und Soziale Integration) alle Anwesenden im festlich geschmückten Ladenlokal in der Ellermühlenstraße. Unter anderem auch Dr. Tim Grüttemeier (Bürgermeister der Stadt Stolberg), Robert Voigstberger (Sozialdezernent der Stadt Stolberg), Arndt Kohn (Europaabgeordneter) und Stefan Graaf (Geschäftsführer des Jobcenters StädteRegion Aachen). „Stefan Graaf liegt das Wohl der Kinder am Herzen“, sagte unser Vorsitzender und Geschäftsführer Alois Poquett. Er dankte dem Jobcenter, ohne dessen finanzielle Unterstützung es die Sozialkaufhäuser nicht gebe und äußerte den Wunsch, dies möge noch lange so bleiben.

WABe Alemannia Fanshop
6.Dezember 2017

WABe Alemannia Fanshop

06. Dezember 2017

Neuer Alemannia Fan Shop eröffnet in der Kleinkölnstraße 18 Sozialpartnerschaft zwischen Alemannia Aachen und der WABe in bester Fußball-Manier!

Es dauerte keine fünf Minuten, bis der erste Kunde den neu eröffneten Alemannia-Aachen Fanshop in der Kleinkölnstraße 18 mit vollen Tüten bepackt verließ. Kein Wunder, denn echte Fans sind sofort zur Stelle, wenn es Artikel und Produkte „ihres“ Vereins gibt. Doch dieser Shop unterscheidet sich von den bisherigen Alemannia Geschäften auf eine ganz besondere Art und Weise: Die WABe und ihr Tochterunternehmen VIA Integration sind in Kooperation mit der Alemannia die Betreiber des neuen Fanshops. Ab sofort arbeiten hier drei Menschen mit Behinderung und bringen all die Dinge an den Mann, beziehungsweise an die Frau, die man als eingefleischter Fan eben so braucht. Tickets, Schals, Trikots oder auch Tassen in schwarz-gelb dominieren das Bild. WABe-Geschäftsführer Alois Poquett freut sich über das weitere Standbein der WABe: „Gerade die Alemannia mit ihren mehr als wechselvollen Leidensgeschichten hat – vielleicht auch gerade deshalb – eine so hohe Wertschätzung bei vielen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bayern kann jeder – Alemannia ist eine lebenslange Herzensangelegenheit. Gerade aktuell zeigen Trainer Fuat Kilic und sein Team, was man auch aus scheinbar aussichtslosen Lebenslagen alles machen kann.“ Auch Alemannia-Geschäftsführer Martin vom Hofe war von der Idee der Zusammenarbeit sofort begeistert, vor allem weil ihm das Miteinander von sozialen und wirtschaftlichen Interessen überzeugt hat. „Hier kann sich die Alemannia wieder mitten in der Aachener Stadt präsentieren und zeigen, dass wir ganz nah dran sein wollen an unseren Fans und Zuschauern. Mir und besonders dem neuen Präsidium um Dr. Fröhlich ist es wichtig, Alemannia wieder als Teil der Aachener Sportgemeinschaft und der Aachener Bevölkerung zu platzieren. Nur mit der Unterstützung unserer Fans und den Bürgerinnen und Bürgern kann sich die Alemannia auch wieder wirtschaftlich und sportlich etablieren“, so seine Worte. Es ist also eine Win-Win Situation für alle Beteiligten. Denn das neue Projekt schafft nicht nur neue Arbeits- und Ausbildungsplätze, es zeigt vor allem, wie wichtig eine Integration von Menschen mit Behinderung und ohne Arbeit ist. Wenn das noch in schwarz-gelber Alemannia Manier passiert, kann ja nichts mehr schiefgehen.

Die Öffnungszeiten des City Fanshops in der Kleinkölnstraße 18 sind montags bis samstags von 12 bis 18 Uhr.

WABe Weihnachtsmarkt
01. Dezember 2017

WABe Weihnachtsmarkt

01. Dezember 2017

Individuelle Weihnachtsgeschenke mit erkennbarer Liebe zum Detail

WABe Weihnachtsmarkt verkauft handgefertigtes und Bio-Weihnachtsbäume
Winterzeit ist auch immer die Zeit der Weihnachtsmärkte. Viele Händler präsentieren ihre Ware und machen Lust auf Weihnachten. Dabei ist es nicht immer ganz leicht, Dinge zu finden, die abseits des Mainstreams sind. Der WABe-Weihnachtsmarkt an der Bandbreite in der Kleinkölnstraße 18 hebt sich von den kommerziellen Weihnachtsbuden ab. Bereits zum zweiten Mal werden hier Bio-Weihnachtsbäume sowie einzigartige und individuelle Produkte verkauft. Das Besondere: Die Waren wurden in den verschiedenen Kreativ- und Recyclingprojekten über das Jahr hinweg angefertigt. „Die bei uns beschäftigten Menschen haben durch den Weihnachtsmarkt die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten und Potentiale in Form der Produkte sichtbar zu machen. Nach langer Arbeitslosigkeit können sie in unseren Projekten beruflich wieder Fuß fassen, immer orientiert an ihrer individuellen Leistungsfähigkeit und ihren Interessen, begleitet von Fachanleitern und Sozialpädagogen“, erzählt WABe-Geschäftsführer Alois Poquett. So entstehen in der Radwerkstatt beispielsweise Lampen aus Fahrradspeichen, Gürtel aus Radreifen oder auch Zeitschriftenhalter aus nicht mehr brauchbaren Gepäckträgern. Die „Upcycling-Produkte“ stehen auf dem Weihnachtsmarkt direkt neben Holzsachen und liebevoll angefertigten Stofftieren. Wer es gerne etwas größer mag, der wird von den ganz speziellen Möbelstücken begeistert sein. Eine originelle Kleiderstange in Form eines langen Fahrrads oder auch neu hergerichtete Schreibtische aus alten Küchenbeständen machen die Kreativität der hier arbeitenden Menschen sichtbar. Aus dem Textilrecycling kommen einfallsreiche Taschen oder aus Wollresten gefertigte Armstulpen. Was alle Objekte vereint sind die Liebe zum Detail und die Intensität, mit der sich ihre Schaffer der jeweiligen Aufgabe zugewandt haben. Die Einnahmen aus dem Verkauf fließen in Projekte der WABe. Bei aller Freude über den Markt möchte Poquett eine Sache nicht vergessen. „Als Trägerverein und Mitglied von Pro Arbeit, dem Dachverband der Arbeitsloseninitiativen in der Städteregion, ist der WABe-Weihnachtsmarkt immer auch ein Zeichen und dringender Appell an die Politik, sich endlich zu einem dauerhaft geförderten sozialen Arbeitsmarkt durchzuringen.“
Der WABe-Weihnachtsmarkt an der Bandbreite in der Kleinkölnstraße 18 geht bis zum 21. Dezember. Öffnungszeiten: montags bis samstags von 12 bis 19 Uhr.

Angespannter Wohnungsmarkt WABe und Caritas
11. Oktober 2017

Angespannter Wohnungsmarkt WABe und Caritas

11. Oktober 2017

Im hart umkämpften Wohnungsmarkt bleiben viele auf der Strecke

WABe-und Caritasfachberatungsstelle beklagen angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt. Menschen suchen teilweise monatelang eine Bleibe

11. Oktober 2017.  Dass es gerade in Städten an geeignetem Wohnraum mangelt, ist bekannt. Und dass Menschen mitunter mehrere Monate oder sogar Jahre brauchen, bis sie eine passende Bleibe gefunden haben, ist auch keine Seltenheit mehr. Doch die Geschichten und Schicksale, die sich hinter den Suchenden verbergen, werden kaum beachtet. Die Caritas/ Wabe -Fachberatungsstelle für Personen in besonderen sozialen Schwierigkeiten in gemeinsamer Trägerschaft vom Caritasverband und dem Verein WABe e.V., kümmert sich nicht nur um Wohnungsfragen, sondern generell um die vielschichtigen Probleme ihrer Klienten. „In der Beratungsstelle suchen Menschen mit unterschiedlichsten Problemen Hilfe: Wohnungslosigkeit, drohender Wohnungsverlust, Schulden, Sperre der Energieversorgung, Arbeitslosigkeit, Probleme mit Ämtern und Probleme benötigte Unterlagen zu beschaffen sind die Hauptanliegen“, erklärt Heidi Schneider von der WABe Fachberatung und ergänzt: „Nicht wenige Menschen sind psychisch beeinträchtigt oder auch suchtkrank. Einige Ratsuchende fühlen sich außerstande das oft geringe Einkommen so einzuteilen, dass es bis zum Ende des Monats ausreicht.“ In der offenen Sprechstunde können die Hilfesuchenden in einem ersten Gespräch von ihrem Anliegen berichten. 2016 verzeichneten die Einrichtungen 682 Personen in der gesamten Städteregion, darunter in Alsdorf, Eschweiler, Stolberg und Würselen. 401 Menschen suchten in Aachen Rat. „Der Wohnungsmarkt stellt für uns eines der größten Probleme dar und die Anzahl wohnungssuchender Menschen steigt stetig“, sagt Rita Kattendahl-Lanser von der Caritas Fachberatung. Zu der ohnehin schon angespannten Wohnungsmarktsituation kommen teilweise noch erschwerende persönliche Probleme hinzu, wie Schneider weiß. „Menschen mit einem Schufa-Eintrag, die aber ihre Mieten immer regelmäßig gezahlt haben, werden häufig selbst von Wohnungsbaugesellschaften als mögliche Mieter ausgeschlossen. Überhaupt sind Schulden für viele Vermieter ein Ausschlusskriterium. Und Sozialwohnungen, die jetzt gebaut werden, sind bereits vergeben. Auf den hohen Bedarf an neuen Wohnungen wird politisch nicht entsprechend reagiert.“ Auch die vom Amt vorgeschriebenen maximalen Kosten für eine Wohnung seien extrem niedrig und würden die Suche fast unmöglich machen, so Schneider ferner. Die jeweiligen Sozialarbeiter unterstützen die Ratsuchenden in Form von Telefonaten oder in der zur Verfügungstellung eines Computers zwecks Wohnungssuche. Von den 401 Kontakten des vergangenen Jahres, suchte jeder Sechste Hilfe bei Wohnangelegenheiten. Viele von ihnen sind seit Monaten auf der Suche, wohnen derweil auf der Straße, in Notunterkünften oder leben bei Bekannten. „Wir kooperieren mit vielen Ämtern und anderen Einrichtungen und stellen fest, dass es immer mehr Hilfesuchende gibt, man diesem Bedarf aber kaum Rechnung tragen kann“, erzählt Schneider. Etwas Positives kann sie abseits der Wohnungsnot dann aber doch vermerken. „Eine Verbesserung bei der Aufhebung der Energiesperre im „alten Kreis“, die Zusammenarbeit mit der Tafel und die Tatsache, dass es doch noch einige wenige Vermieter gibt, die auch an Arbeitslosengeld II -Empfänger vermieten, sind Dinge, die Hoffnung machen. Vielleicht finden sich ja noch weitere Vermieter, die geeigneten Wohnraum haben und uns helfen möchten.“

Laufen für den guten Zweck
23. September 2017

Laufen für den guten Zweck

23.September 2017

unser Team beim Solilauf, © WABe e.V.

23. September 2017.Bereits zum 11. Mal wurden die Laufschuhe für den guten Zweck geschnürt. Im Rahmen des September-Specials zeigten Kinder, Jugendliche und Erwachsene Solidarität und umrundeten den Aachener Markt. Jede Runde zählte und der Erlös kam der kirchlichen Arbeitslosenarbeit zu Gute. Doch nicht nur das: Von jedem erlaufenen Euro konnten die Teilnehmer die Hälfte an ein von ihnen gewähltes soziales Projekt spenden. Auch ein Team der WABe ging mit 25 Leuten an den Start. Während einige von ihnen mit viel Power und Motivation Kilometer für Kilometer passierten, brachten sich andere als Streckenposten, Ordner und Organisatoren ein. Fazit der Akteure: Ziemlich geschafft und außer Puste brauchten sie zwar erstmal eine Verschnaufpause, aber betonten nur wenig später, dass sie selbstverständlich auch im kommenden Jahr wieder dabei sein werden!

Ulla Schmidt im Bücherprojekt der WABe
20. September 2017

Ulla Schmidt im Bücherprojekt der WABe

20. September 2017

Ulla Schmidt besucht das Bücherprojekt, © WABe e.V.

20. September 2017. Da war selbst SPD- Politikerin Ulla Schmidt sprachlos. „Und die müssen alle noch sortiert und digital erfasst werden?“, fragte sie mit Blick auf die unzähligen Bücher im Spenden- und Logistikcenter der WABe. „Ja, da haben wir noch eine ganze Menge Arbeit vor uns“, antwortete Reinhard Schultheis, Leiter des Bücherprojektes. Seit 2017 existiert das Konzept, gespendete Bücher weiterzuverkaufen und einzuscannen. 55.000 bis 60. 000 Bücher warten aktuell auf neue Besitzer. Und es werden immer mehr. Schultheis und sieben weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich tagtäglich darum, dass es stetig ein paar weniger werden. Wobei auch sie manchmal den sprichwörtlichen Wald vor lauter Bäumen – oder in dem Fall Bücher – nicht sehen. Schmidt, die Schirmherrin des Bücherprojektes, nutze ihren Besuch nicht nur, um mit den hier arbeitenden Menschen ins Gespräch zu kommen, gleichzeitig gab auch sie vier große Tüten mit Büchern ab. „Das ist wirklich eine tolle Idee, denn auch wenn vieles nur noch digital genutzt wird, sind Bücher nach wie vor beliebt. Toll, dass sie hier nicht einfach im Müll landen, sondern mit Glück einen neuen Besitzer finden“, sagte Schmidt. Nach der Übergabe berichtete die Politikerin und Vize-Präsidentin des Deutschen Bundestages über ihre Arbeit in Berlin und gab den Anwesenden die Möglichkeit, sie all das zu fragen, was ihnen unter den Nägeln brannte. Dabei wurde schnell deutlich: Vor allem die Themen Sozialer Arbeitsmarkt, Wohnungssuche und damit einhergehend die Forderung einer Mietbremse sowie das gesellschaftliche Auseinandergehen von Arm und Reich beschäftigten die Anwesenden sehr. Schmidt zeigte sich verständnisvoll und bürgernah. „Dass wir einen Sozialen Arbeitsmarkt einrichten und dementsprechend fördern, ist mir ein persönliches Anliegen, für das ich mich einsetzen werde. Es ist wichtig, dass ein Sozialer Arbeitsmarkt keine Abschiebung ist, sondern einer dauerhaften Förderung bedarf und Menschen dadurch eine Wiedereingliederung in den Ersten Arbeitsmarkt ermöglicht“, betonte Schmidt. Natürlich brauchen solche Entwicklungen Zeit, aber generell sei es unabdingbar, in diesem Bereich politisch an einem Strang zu ziehen, ergänzte die ehemalige Gesundheitsministerin ferner. Für die Anwesenden war die Gesprächsrunde mit Ulla Schmidt eine gute Gelegenheit, mit der Volksvertreterin persönlich über ihre Belange, Sorgen und Nöte zu sprechen. Und bevor sie sich auf zum nächsten Termin machte, sagte sie lachend: „Ich habe noch mehr Bücher, die ich vorbeibringen werde. Und dann stöbere ich mal ganz in Ruhe nach literarischen Schätzen.“